Bei der Entstehung
psychosomatischer Störungen spielen sowohl biologische wie auch
soziale Faktoren eine besondere Rolle.
Alle psychophysischen Belastungen, wie Doppelbelastung in Familie
/ Beziehung und Beruf, Trennung, Scheidung und sexueller Missbrauch
oder Beziehungskonflikte können vor allem bei Frauen zu psychosomatischen
Störungen führen.
Depressionen, Angst, posttraumatische Belastungsstörungen, depressive
Trauerreaktion, Essstörungen und Somatisierungsstörungen
treten bei Frauen besonders häufig auf und müssen mit einem
internistisch-psychosomatischen Konzept behandelt werden.
Wir erarbeiten
für jede Patientin einen individuellen Behandlungsplan, der
die körperlichen Störungen und die seelischen Nöte
berücksichtigt, auch im Bereich der gynäkologischen Psychosomatik
wie
z. B. Krankheitsverarbeitung oder Krankheitsbewältigung nach
gynäkologischen Erkrankungen bzw. Operationen.
Eine Zusammensetzung
aus notwendiger Therapie, wie Psychotherapie, Gruppentherapie, Einzeltherapie,
Verhaltenstherapie, Bewegungstherapie und Entspannungstraining und
physikalische Anwendungen mit internistisch-somatischer Betreuung.
Wir nehmen
gerne auch Patientinnen mit Kindern auf.
In unserem Hause werden ihre Kinder von Erziehern und Fachkräften,
unterstützt von Sozialpädagogen, betreut.
Wir haben gemeinsam mit Sozialpädagogen ein Programm zur Kinderbetreuung
auf Basis der Erlebnispädagogik entwickelt, das unser qualifiziertes
Team von Erzieherinnen in kleinen Gruppen umsetzt.
Erlebnisorte in der freien Natur, denen Aktionen zugeordnet werden
(Bacherkundung, Blumenexkursion, Besuch bei Waldgeistern, Indianertreffen
im Baumversteck, Gestalten in der Kinderwerkstatt ...)
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